Publikation: Die Einheit
das Auswärtige Amt, das DDR-Außenministerium und der Zwei-plus-Vier-Prozess
das Auswärtige Amt, das DDR-Außenministerium und der Zwei-plus-Vier-Prozess
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Volume
Heft/Teilband
Date
2015
Edition
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Göttingen
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Vandenhoeck & Ruprecht
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ISBN
978-3-666-30076-9
Abstract
Deutschlands Einheit 1989/90 veränderte die Welt: Wie kein anderes Ereignis markiert sie das Ende des Kalten Krieges. Zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung legt das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin eine leserfreundliche Edition auf höchstem wissenschaftlichen Niveau vor: 170 bisher unveröffentlichte, vorzeitig freigegebene Dokumente des Auswärtigen Amts und des DDR-Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, vorwiegend aus dem Politischen Archiv des Auswärtigen Amts, lassen die dramatischen Umbrüche lebendig werden: von den Botschaftsflüchtlingen ab Sommer 1989 bis zur staatlichen Einheit im Herbst 1990.
Die internationale Einbettung und Absicherung der Einheit erfolgte insbesondere durch die 2+4-Verhandlungen auf Ebene der Außenminister und Spitzenbeamten, also die Gespräche der beiden deutschen Staaten Bundesrepublik und DDR und der vier Alliierten Siegermächte Frankreich, Großbritannien, UdSSR und USA. Kernpunkte dieser Regelung äußerer Aspekte der Vereinigung betrafen die Grenzfrage, den militärisch-sicherheitspolitischen Status des geeinten Deutschlands, einschließlich seiner Bündniszugehörigkeit (NATO-Mitgliedschaft), die Beendigung der Vier-Mächte-Rechte in Bezug auf Berlin und Deutschland als Ganzes sowie die Erlangung uneingeschränkter Souveränität. Am Ende standen der „Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland“ vom 12. September 1990 und die KSZE-Charta von Paris „für ein neues Europa“.
Neben den Aktionen der Spitzenpolitiker ermöglichen die hier vorgelegten Dokumente einen vertieften Blick in den „Maschinenraum der Diplomatie“, von praktischer Hilfe für Botschaftsflüchtlinge bis zur Lösung komplexer Völkerrechtsfragen.
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